BIG JAG -Tales / Der Swiss MK 10 Fund
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Martin - unsere Swiss-Connection
(Der Mk 10 Fund)
Herbst 1996: Hanne und ich, wir sind zu Besuch
im Aargau in der Schweiz. Schwager Martin schlägt vor, die Beine zu vertreten.
Der Weg in das Ortszentrum von Muri ist nicht weit. Er führt vorbei an
der Zentral-Garage, einer ehemaligen Autowerkstatt mit Reifendienst. Sie ist
randvoll mit Oldies, weitere finden wir auf dem Hof. Das einzige was mich
interessiert (außer einer unverkäuflichen Chevelle) ist ein geschwungenes
hinteres Ausstellfenster – mehr ist nicht zu sehen. Ich darf eintreten
und finde nicht den erwarteten Jaguar Mark II, sondern ein viel zu großes
Schlachtschiff, das ich vorher noch nie gesehen habe. Die Neugier ist geweckt.
Mark 10? Nie gehört, nie gesehen. Privat für mich nicht unbedingt
erstrebenswert, aber der Geschäftsinstinkt ist nun ebenfalls erwacht:
Als Geschäftswagen mit besonderer Note macht er sich bestimmt gut. Zurückhaltende
Eleganz kombiniert mit beeindruckender Größe. Die Russen sind doch
so Auto-verrückt, die flippen aus, wenn sie mit sowas vom Flughafen abgeholt
werden. Hochzeitsfahrten, Foto-Shootings, Oldtimer-Events, alles ist möglich.
2 Tage verhandeln, dann ist der Mark 10 angezahlt und ein Abholtermin im Januar
vereinbart. Na klar, Martin ist an allem schuld. Er hatte den Vorschlag gemacht,
spazieren zu gehen. Ohne ihn wäre ich nie auf den Mark 10 gestoßen.
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| Im Januar 97 ist Martin beim Abholtermin wieder dabei. Er kurbelt das Schlachtschiff eigenhändig auf den Anhänger und hilft, wo er kann. |
Martins "Meisterstück" (pdf-Dokument, 920 kb) muß jeden Gartenfreund ansprechen. Danke Martin.
Spätsommer 2001: Wir sind wieder in Muri. Martin hilft bei der Suche nach den Vorbesitzern des Mark 10. Vorbesitzer Burger führt uns zum Vorvorbesitzer Piffaretti. Dieser ist überrascht und freut sich, sein ehemaliges Spielzeug in einem derartig guten Zustand wiederzusehen. Er erinnert sich, den Wagen nur ein Jahr gefahren zu haben und er weiß auch noch von wem er ihn erstanden hat. Weiter erinnert er einen kapitalen Motorschaden und den anschließenden Motorenaustausch. Auch er hat eine Überraschung für uns. Er besitzt noch den Original-Werkzeugkasten des Big Saloon, und holt ihn aus seinem Pferdestall. Und ihr könnt es glauben oder nicht, er schenkt ihn dem aktuellen Fahrzeugeigner. Dafür herzlichen Dank Angelo! Das ist grandios.
Vorbesitzer Burger staunt nicht schlecht |
![]() Vorvorbesitzer Piffaretti mag gar nicht wieder aussteigen |
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Besuch bei der Motorbike- Racing-Prominenz "Egli" |
Bericht: Herausgeber
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